Geschichtlicher Hintergrund

Im Herbst 1634 wurde  im Nasafjäll hoch an der norwegischen Grenze Silbererz gefunden. Da mitten im Dreiβigjährigen Krieg Schwedens Staatskasse ungewöhnlich leer war, wurde jede Möglichkeit wahrgenommen, sie wieder aufzufüllen. Dass Bergwerke viel einbringen können, wusste man z.B. von der „Stora Kopparberg“-Mine und der Silbergrube  in Sala. Von daher löste die Entdeckung dieser Silbervorkommen fieberhafte Aktivitäten und groβe Anstrengungen bei der Regierung aus.

Trotz der groβen Missernten in den Jahren 1634 und 1635 im Regierungsbezirk Västerbotten wurde schon 1635 mit dem Silberabbau in der Grube begonnen, und vor Winterbeginn desselben Jahres stand eine Bergwerkshütte in Silbojokk bei Sädvarjaure.

Der Weg von der Küste ins Nasafjäll war ungefähr 400 öde Kilometer lang. Der erste benutzte Weg  ging von Piteå aus. Doch man fand sein Terrain äuβerst schwer; ein Weg von Skellefteå aus sollte viel besser werden.

Mit dem Bau dieses neuen Weges wurde 1642 begonnen. Vier Jahre später setzte Königin Kristina für all diejenigen besondere Vorteile fest, die sich entlang des neuen Weges ansiedelten. Zugleich wurde jeglicher Verkehr auf anderen Wegen ins Nasafjäll verboten Doch nach einem norwegischen Überfall auf das Bergwerk im Jahre 1659 lag die Arbeit brach für 110 Jahre.

Der Nasafjäll-Weg der letzten Grubenepoche (1771-1810) führte von Skellefteå über Avaviken.Darauf basiert der heutige Nasafjäll-Wanderweg, der zur Zeit nur in Västerbotten

hergerichtet ist.

 

Gegenwart

Der Nasaleden von Skellefteå ins Nasafjäll ist rund 400 km lang. Von Forsbacka, 20 km südöstlich von Boliden, bis zur Länsgrenze (Län = Regierungsbezirk) in Missenträsk ist bisher ein 78 km langer ordentlicher Wanderweg hergerichtet worden. Der gut markierte Weg

lädt ein zum Wandern auf unterschiedlichem Terrain wie kleinen Dorfwegen, schmalen Waldpfaden und Forstwirtschaftswegen durch unbewirtschafteten dichten Wald oder gepflegten Forst, über Kahlschläge, durch mooriges Gebiet, aber auch vorbei an Höfen und Ansiedlungen. Auf Grund seiner Geschichte ist der Nasaleden  äuβerst abwechslungsreich;  er ist nicht nur ein Natur-, sondern auch ein Kulturwanderweg.

 

Einzelheiten

-         15 Rastplätze, teilweise mit Wind-und Regenschutz, Grillplatz, Tisch und Bänken

-         eine extra neugebaute 20m lange und 1,5m breite Holzbrücke, Foto, Karte

-         Übernachtungsmöglichkeiten an einigen Orten

-         4 groβe Gesamt - und 7 Etappeninformationstafeln am Wege

 

Höhenunterschiedskarte: Forsbacka – Länsgrenze (Missenträsk)

Detaillierte Skizze hier   

 

Etappen

 Etappe 1:   10,9 km      Forsbacka-Bruträsk(an der Straβe 805)

                     Karte      Alf Marklund, Tel. 0046-910-77 03 81, 0046-70-693 26 52

Etappe 2:     6,7 km      Bruträsk(von der 805) – Gillervattnet (an der 857)

                     Karte      Roland Larsson, Tel.0046-910-58 20 56, 0046-70-359 27 90

Etappe 3:     8,2 km      Gillervattnet (von der 857) – Kankbergsgruvvägen (Åkulla)

                     Karte      Almer Lundholm, Tel. 0046-910-58 15 02, 0046-70-248 24 64

Etappe 4:   14,3 km      Kankbergsvägen – Hornsträskvägen

                     Karte      Rolf Holmberg, Tel.0046-910-77 68 78

Etappe 5:   12,6 km      Hornsträskvägen – Fridhem

                     Karte      Gunnar Moritz, Tel. 0046-916-250 21, 0046-70-245 29 86

Etappe 6:   15,3 km      Fridhem – Stensträsksvägen

                     Karte      Roger Brännström, Tel. 0046-916-200 36, 0046-70-370 05 91

Etappe 7    10,3 km      Stensträsksvägen – Länsgränsen

                     Karte      Torbjörn Åhman, Tel. 0046-916-10833, 0046-70-326 45 33

 

Weitere Informationen bei den Etappenverantwortlichen oder webmaster                              Informationen in deutscher Sprache unter Tel. 0046-916-10117

 

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